Bosch VeroAroma 300 Test

 


Bosch VeroAroma 300 Erfahrungsbericht #1

von Boris am 19.12.2017
„Bis auf ein paar Kleinigkeiten ein gutes Gerät“


Ich schreibe heute ein paar Worte zu meinen Erfahrungen mit dem Bosch VeroAroma 300. Vor der Anschaffung habe ich mir Feedbacks zu diversen Vollautomaten im Netz angeschaut und mich aufgrund des guten Bewertungsprofils für den Bosch VeroAroma 300 entschieden. Heute, ca. 4 Monate später, kann ich fundiert über die Vor- und Nachteile dieses Kaffeevollautomaten berichten, um anderen Interessenten bei der Wahl einer passenden Kaffeemaschine zu helfen.

Ein Wort vorab: Meine Eltern haben ein sehr ähnliches Gerät von Siemens bei sich stehen, der auf die Bezeichnung EQ6 hört. Da sie damit recht zufrieden sind, habe ich natürlich auch das Siemens Gerät in der engeren Auswahl gehabt.

Die beiden Vollautomaten sind so gut wie baugleich, mit dem einzigen wahrnehmbaren Unterschied beim Display – Siemens hat mit farblichen Sensorfeldern für die Getränkeauswahl optisch etwas mehr zu bieten. Dafür ist er aber auch etwa 100 Euro teurer, und das war mir der Aufpreis nicht wert.

Außerdem bietet Bosch mit VeroAroma 700 einen „großen Bruder“ des VeroAroma 300 an. Für einen Aufpreis von etwa 200 Euro bekommt man dort ein etwas edleres Design (mehr Edelstahl verbaut), eine elektronische Füllstand-Anzeige bei der Tropfschale, eine etwas stärkere Wasserpumpe mit 19 bar Druckstärke sowie eine Doppeltassenfunktion.

Ihr werdet schon ahnen, dass mir auch beim VeroAroma 700 der Aufpreis es nicht wert war. Deshalb habe ich mich letztendlich für den kleineren VeroAroma 300 entschieden, da es mir vor allem um den Kaffeegeschmack geht. Dafür kann ich auf die ganzen kostenpflichtigen Extras gut verzichten. 😉


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Wesentliche Funktionen des Bosch VeroAroma 300

Ich liste mal auf, was für mich an Funktionsausstattung bei diesem Kaffeevollautomaten wichtig ist:

  • Mehrstufige Einstellmöglichkeit der Kaffeestärke
  • Konfigurationseinstellung der Tassenmenge (im Gerät speicherbar)
  • Keramikmahlwerk (leiser und ausdauernder)
  • Ausreichende Größe des Kaffeesatzbehälters und der Tropfschale (reicht für etwa 10-12 Tassen)
  • Herausnehmbare und separat reinigende Brühgruppe (für mich ein wichtiger Punkt)
  • Guter Crema-Geschmack (abhängig von der Kaffeesorte)

Auf einige dieser Punkte gehe ich gleich noch etwas ausführlicher ein.


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Inbetriebnahme des Bosch VeroAroma 300

Zu der Inbetriebnahme gibt es nicht so wahnsinnig viel zu sagen:

  • Die Maschine wird angeschlossen, wobei lose hängendes Stromkabel zurück ins Gehäuse geschoben werden kann.
  • Mit einem Wasserhärte-Teststreifen kann bestimmt werden, wieviel Kalk im Leitungswasser enthalten ist. Dementsprechend lässt sich das Gerät im Menü darauf einstellen, um optimal mit herkömmlichem Leitungswasser funktionieren zu können.
  • Die passenden Anti-Kalk Wasserfilter sind übrigens separat erhältlich und liegen preislich noch im Rahmen.
  • Wasser und Bohnen werden entsprechend eingefüllt.
  • Den Milchschlauch einbringen und in die Milchpackung reinstecken.
  • Den sich links unten am Gehäuse befindlichen Netzschalter drücken und schon kann’s losgehen. 🙂
  • Achja, noch ein wichtiger Punkt: Die Maschine spült immer automatisch nach dem Ein-/Ausschalten. Das gehört zum üblichen Reinigungsprogramm und dauert nicht so lange, dass man dabei ungeduldig werden müsste. 😉
  • Ich habe das Gefühl, dass der VeroAroma 300 nach der erstmaligen Inbetriebnahme erst ein paar Tassen braucht, bis der Kaffee richtig gut wird. Vielleicht kalibriert sich die Maschine in der Anfangszeit selbst, jedenfalls sollte man darauf vorbereitet sein.

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Design und Bedienung des Bosch VeroAroma 300

Das Design dieses Kaffeevollautomaten haut mich nicht unbedingt vom Hocker. Das Gehäuse besteht fast ausschließlich aus Plastik in unterschiedlichen Farbgebungen. Die Gehäuse-Farbe ist matt hellgrau und dadurch für meinen Geschmack etwas zu schlicht, dafür aber resistent gegen Fingerabdrücke.

Das einzige, was an dem Gerät gut aussieht und zudem auch logisch konzipiert wurde, ist das Bedienfeld. Auch ohne ein Studium der Bedienungsanleitung war es mir möglich, die VeroAroma 300 zu bedienen. Irgendwo sind die Automatenmenüs doch nach einem ähnlichen Prinzip aufgebaut – kennt ihr einen, kennt ihr alle. 😉

Für den aufgerufenen Preis könnte man vielleicht etwas mehr von der Verarbeitung des Bosch VeroAroma 300 erwarten. Für mich war das jedoch, wie gesagt, kein ausschlaggebender Punkt.

Dafür trumpft das Gerät mit der Auswahl von möglichen Getränken. Dazu gehören neben einem normalen Kaffee auch Cappuccino, Milchkaffee, Latte und natürlich warme Milch nebst Milchschaum. Dabei wird die Milch, wie gesagt, direkt aus der Packung gesaugt.


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Mein einziger größerer Kritikpunkt beim Geschmack ist der Milchschaum. Obwohl er, wie auch bei den meisten anderen vergleichbaren Geräten, auf 45 Grad hochgeheizt wird, ist er mir ab und zu nicht heiß genug. Außerdem finde ich, dass bei der Milchschaum-Festigkeit noch etwas Platz nach oben ist. Vielleicht sollte ich mal mit den Milchsorten etwas herumexperimentieren.

Geschmack

Ich habe ja gerade schon etwas bei dem Punkt „Geschmack“ vorgegriffen. Bis auf das erkannte Verbesserungspotenzial beim Milchschaum, hat das Gerät meine Erwartungen definitiv getroffen. Der Geschmack war bei allen bis jetzt ausprobierten Kaffeekreationen überzeugend.

Dazu muss man sagen, dass man nicht unbedingt die „Ja“-Bohnen aus dem REWE nehmen sollte. Ich habe mich mittlerweile an diese Lavazza-Bohnen gewöhnt und komme mit dem etwas kräftigeren Geschmack gut klar.

Der Bosch VeroAroma 300 holt übrigens einiges mehr aus diesen Bohnen heraus als meine alte Kaffeemaschine. Der Geschmack ist kräftig und kann aus meiner Sicht durchaus auch mit hochpreisigen Kaffeevollautomaten mithalten.

Reinigung

Natürlich sollte man bei einem Kaffeevollautomaten wie dem VeroAroma 300 etwas Zeit für die Reinigung und Pflege mitbringen. Neben regelmäßiger Entleerung der entsprechenden Behälter sollte das Gerät auch ab und zu entkalkt werden. Dafür hat es automatische Programme an Bord, bei denen man etwas Geduld mitbringen muss.


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Auch das eingebaute „Milk Clean“ Programm hat sich als nützlich erwiesen, da es alle Milchrückstände aus dem Gerät wegspült. Man muss im Anschluss nur den Milchschlauch manuell abspülen oder in die Spülmaschine reintun.

Was ich beim Gerät als einen Pluspunkt sehe, ist die Möglichkeit der Abnahme und manuellen Reinigung der Brühgruppe. Das sollte man auch regelmäßig machen, denn sonst besteht durchaus Schimmelgefahr, da die Umgebung im inneren des Gerätes warm und feucht ist.

Ich reinige die Brühgruppe etwa jede 10 Tage, bei dem Rest zeigt mir die Maschine, wann die Durchführung des Reinigungsprogramms erforderlich ist. Insgesamt scheint das Reinigungskonzept des VeroAroma 300 gut durchdacht zu sein.

Zusammenfassung meiner Eindrücke zum Bosch VeroAroma 300

Bis auf das doch sehr schlichte Design und die noch ungeklärte Milchschaum-Frage bin ich recht angetan von diesem Gerät. Die Entscheidung gegen Siemens EQ6 und Bosch VeroAroma 700 habe ich definitiv nicht bereut. Bin hingegen sogar froh, an der richtigen Stelle gespart zu haben. Dafür investiere ich eben etwas mehr in die Qualität der Kaffeebohnen.

Fazit: Der Bosch VeroAroma 300 ist für mich zum treuen Kaffee-Herstellungsgerät geworden, das mich geschmacklich immer wieder aufs Neue erfreut. Sicherlich gibt es von der Ausstattung und vom Kaufpreis her andere gute Alternativen, doch ich denke da erstmal nicht daran, da ich mit der Lösung von Bosch im Großen und Ganzen sehr zufrieden bin.

Ich hoffe, mein Testbericht war für Euch von Nutzen und wünsche weiterhin viel Vergnügen beim Kaffeetrinken!


 

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