Alessandro Striplack Starterkit

 


Alessandro Striplack Erfahrungsbericht #1

von Charlotte am 16.05.2017
„Eine geniale Erfindung, die das Nagelstudio völlig überflüssig macht!“


Hallo Ihr Lieben, heute berichte ich von meinen Erfahrungen mit Alessandro Striplack. Mein Striplack-Test ist etwas länger geworden, so dass ich den Testbericht in Form von Fragen und Antworten gestalten möchte.

Meinen ersten Striplack-Test habe ich auf Anraten von einer Freundin durchgeführt, unser damaliges Gespräch ging ungefähr so:

  • Ich habe seit Neuestem noch dünnere und brüchigere Nägel als sonst. Das liegt womöglich daran, dass die Nagelsubstanz unter der ständigen Gel-Schicht so sehr leidet.
  • Probiere doch den neuen Striplack. Das ist eine schonendere Nagellack-Alternative und hat den Vorteil, dass er die Nägel nicht angreift und dass man ihn durch einfaches Abziehen schnell wieder entfernen kann.
  • Das ist doch bestimmt wieder etwas mega-teures, das jeder nur deshalb ausprobiert, weil es momentan „in“ ist, oder?
  • Nein, ich kann dir den Striplack wirklich empfehlen. Er ist zwar etwas teurer, aber das Starter-Set lohnt sich definitiv, vor allem wenn man ihn mit den ständigen Nagelstudio-Besuchen vergleicht.
  • OK, ich habe ohnehin nach preiswerten Möglichkeiten gesucht. Kann ich denn deinen Striplack bei Gelegenheit mal ausprobieren?
  • Natürlich, komm doch demnächst einfach mal vorbei.

So kam ich zum Thema Striplack und ich muss sagen, der Umstieg von Gel hat sich bei mir wirklich gelohnt. Aber ich will euch nicht jetzt schon zu viel erzählen, dafür dann aber gleich umso ausführlicher.

Jetzt machen wir mal mit dem Frage-Antwort-Spiel weiter – diesmal bin ich aber diejenige, die eure möglichen Fragen zur Striplack-Anwendung beantwortet.


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Was sind meine Erfahrungen mit Striplack?

Als ich den Alessandro Striplack Starterkit zum ersten Mal gesehen habe, kam mir die ganze Prozedur viel aufwendiger vor als sie tatsächlich ist. Sobald man einmal den Dreh raus hat, ist die Striplack-Anwendung jedoch nicht schwerer als das normale Auftragen des Nagellacks.

Ich kam, wie gesagt, mit dünnen und brüchigen Nägeln, die kaum mehr gesunde Substanz hatten. Ich musste sehr viel Zeit investieren, um dieses Desaster zu verbessern oder es sich zumindest nicht noch weiter verschlimmern zu lassen.

Außerdem fand ich Gel-Nägel eigentlich schon immer zu dick und deshalb optisch nicht sehr ansprechend – vor allem wenn man so kurze Finger hat wie ich. Zudem hat das ständige Herunterfeilen meinen Nägeln auf Dauer überhaupt nicht gut getan.

Normaler Lack war für mich nie eine vollwertige Alternative, da er bei mir nur 1-2 Tage gehalten hat. Das ist auf Dauer ebenfalls ganz schön nervig, vor allem wenn man mal auf Dienstreise ist und nicht ständig mit den Nägeln herummachen möchte.

Der Alessandro Striplack hält bei mir mindestens 5-7 Tage, bei pfleglicher Behandlung sogar bis zu 10 Tage. Ich könnte mir vorstellen, dass der Striplack bei festeren Nägeln noch länger hält – der Hersteller gibt als Orientierungsgröße etwa 14 Tage an.

Das Beste ist aber, dass man den Striplack einfach abziehen kann, ohne die Nägel dabei mit aggressiven chemischen Nagellackentfernern belasten zu müssen. Das war für mich der absolut ausschlaggebende Punkt.

Auch wenn das nicht gerade für mein bisheriges Nagelstudio spricht – die Nägel wirken nach der Striplack-Anwendung in der Tat so, als käme man gerade von einem Nagelstudio-Profi.

So, genug gelabbert, jetzt gehen wir in unserer Frage-Antwort-Runde mal einen Schritt weiter.

 

 

Anleitung zu der richtigen Striplack-Anwendung

Hier mal meine eigene Striplack-Anleitung mit einigen wichtigen Punkten, die man (über die Standard-Anleitung hinaus) bei der Anwendung unbedingt beachten sollte:

  • Die Nägel sollten gut vorbereitet sein. Frei von Farbresten, in Form gebracht und mit der im Alessandro Starter-Set enthaltenen Feile poliert.
  • Viele sagen, dass der Naturlack nur auf unbehandelte Naturnägel aufgetragen werden sollte. Das muss jedoch nicht sein. Zum besseren Schutz der Nagel-Oberfläche kann ein Repair-Lack als Unterlack aufgetragen werden. Das schützt die Nägel besser vor dem Austrocknen und der Striplack haftet darauf meist genauso gut wie auf unbehandelten Naturnägeln. Ich nutze diesen Repair-Lack.
  • Die einzelnen Striplack-Schichten sind möglichst dünn aufzutragen, denn sonst ist das Ergebnis zu dick und der Vorteil zum Gel fällt geringer aus.
  • Wenn der Striplack aus Versehen auf die Nagelhaut kommt, sollte er vor dem Eintrocknen vorsichtig entfernt werden. Sonst kann nachher Luft darunter gelangen und so dessen Haltbarkeit reduzieren.
  • Das Auftragen mit dem Pinsel ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, da zum einen die Striplack-Textur etwas anders ist und zum anderen ständig darauf geachtet werden muss, einen ausreichenden Abstand zum Nagelrand einzuhalten.
  • Die Striplack-Anwendung ist aber nur beim ersten Mal etwas ungewöhnlich, danach geht es ruckzuck und ist nicht komplizierter als beim herkömmlichen Nagellack.
  • Wenn man mehr Farbintensität haben möchte, sollte der Farblack zweimal aufgetragen werden.
  • Wenn man French Nails machen möchte, würde ich direkt einen passenden Korrekturstift mitbestellen, der im Alessandro-Starterset leider nicht dabei ist. Mit dem Pinsel für die weiße Farbe ist es sonst nicht so einfach, die Striplack-Schicht wirklich dünn aufzutragen.
  • Ansonsten ist der Alessandro Striplack-Starterkit schon ganz gut ausgestattet, so dass man damit eigentlich sofort loslegen kann.
  • Noch eine wichtige Ergänzung: Man kann beim Striplack eine herkömmliche UV-Lampe statt der im Starterset enthaltenen LED-Lampe benutzen. Das UV-Licht braucht allerdings etwas länger – der Lack härtet unter der UV-Lampe in 90 Sekunden aus, statt der erforderlichen 60 Sekunden unter der LED-Lampe.

Anleitung zum Striplack-Entfernen

Das Ablösen geht, wie gesagt, ganz einfach – durch Abziehen. Das ist der große Vorteil von Alessandro Striplack. Die Nägel sehen genauso aus wie vorher – ohne Schäden oder Absplitterungen.

Man kann das Abziehen weiter vereinfachen, indem man den speziellen Peel-Off-Aktivator nimmt. Der Aktivator ist leider nicht im Striplack Starterset enthalten. Darin ist das Lösungsmittel Acetessigester enthalten, das deutlich schonender sein soll als das üblicherweise in den Nagellackentfernern enthaltene Aceton.

Ich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Nägel nach der Anwendung des Peel-Off-Aktivators eine etwas raue Oberfläche haben. In diesem Fall sollte man sie eincremen und polieren, damit sie sich besser regenerieren können.


Ein Hinweis: Wir suchen laufend Testerinnen für bestimmte Beauty-Produkte, die wir bei uns gerne aufnehmen würden!

Testerinnen gesucht
 

Ich verwende nach dem Abziehen des Striplacks ein Nagelöl, danach geht es den Nägeln wieder richtig gut. Jedenfalls werden die Nägel durch den Striplack nicht dünner und brüchiger, wie das zuvor beim Gel oft der Fall gewesen ist.

Unabhängig davon, wie lange der Striplack drauf war, sollte man den Nägel eine ausreichende Auszeit geben. So können sie sich besser regenerieren. Bis zur nächsten Striplack-Anwendung pausiere ich immer mindestens eine Nacht lang. Zusätzlich trage ich, wie gesagt, eine wohltuende Nagelpflege samt Nagelhautcreme auf. Das sei meinen Nägeln nach der langen „Durststrecke“ gegönnt. 😉

Viele behaupten, man solle 7-10 Tage abwarten, bis man den Striplack entfernt, sonst geht das Abziehen etwas schwieriger. Ich hatte jedoch keine Probleme, den Striplack auch nach 4-5 Tagen wieder zu entfernen.

Achja, fast vergessen: Man kann den Striplack natürlich auch auf die Zehennägel auftragen. Sie werden deutlich weniger beansprucht als die Fingernägel, deshalb hält sich der Striplack dort viel länger. Bei mir sind es immer so 3-4 Wochen, das finde ich schon sehr stark!

Welche Striplack-Farben gibt es zu kaufen?

Die Strip Lacke von Alessandro sind schon sehr gut. Natürlich sind sie als Markenware etwas teurer, auf der anderen Seite auch sehr ergiebig. Meine momentanen Favoriten sind Cashmere Touch und Espresso.

Wenn man einen günstigeren Weg beim Striplack gehen möchte, kann man einfach einen herkömmlichen Lack nehmen und ihn entweder zwischen zwei UV-Klarlack-Schichten auftragen oder einfach auf den Striplack drauf anwenden. Danach kann man ihn nochmal versiegeln, muss man aber nicht.

Ein einfacher Nagellack ist eine gute und günstige Alternative zu den Strip Lacken von Alessandro. So kann man im Handumdrehen verschiedene Farbtöne mixen und dadurch die bestehende Palette der Striplack-Farben deutlich erweitern. Der eigenen Kreativität sind dabei kaum Grenzen gesetzt. 😉


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Also nochmal zusammengefasst: Man muss nicht die mitgelieferten (teuren) Striplack-Farben anwenden, da gibt es deutlich günstigere Alternativen!

Was ist der Unterschied zwischen Striplack und Shellac?

Auch wenn sich beide sehr ähnlich anhören, gibt es doch einige Unterschiede zwischen diesen beiden Verfahren:

  1. Als Vorbereitung auf Shellac wird der Nagel mit einer Feile aufgeraut. Bei Striplack ist es genau anders herum – dort wird der Nagel nämlich poliert.
  2. Die Shellac Anwendung findet normalerweise in einem Nagelstudio statt, auch die Entfernung von Shellac – diese geht nur mit Hilfe vom Lösungsmittel Aceton. Der Striplack wird hingegen einfach so abgezogen, das geht auch ganz ohne Chemie.
  3. Striplack ist damit sowohl günstiger als auch viel praktischer – er hält lange und man muss nicht wegen jeder Kleinigkeit ins Nagelstudio rennen.

Ich denke, ihr habt schon herausgehört, für welches der beiden Verfahren ich mich langfristig entschieden habe. 😉

Wo kann man Alessandro Striplack günstig kaufen?

Ich habe meinen Striplack Starterkit im Internet gekauft, und finde ihn deshalb günstig, weil die einzelnen Bestandteile in Summe deutlich mehr kosten würden.

Im Alessandro Starterset ist folgendes enthalten:

  • Eine Schritt-für-Schritt Striplack Anleitung
  • Eine Nagelfeile
  • Ein Hufstäbchen für die Nagelhaut
  • Ein roter Alessandro Farblack
  • Ein Behälter mit Twin Coat (Grundierung und Top Coat in einem)
  • Eine Packung Reinigungspads (normale Pads tun es aber auch)
  • Eine LED-Lampe zur Trocknung des Striplacks

Man kann natürlich sparen, indem man einfach irgendwelche günstige No-Name Utensilien kauft.

Für mich hat die Alessandro Starter Box jedoch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, außerdem muss ich nicht Ewigkeiten nach passendem Zubehör suchen.

Wie gesagt, nicht in dem Starterkit enthalten sind der Peel-Off-Aktivator und der Korrekturstift. Beides kann man jedoch problemlos nachkaufen.

Fazit zu meinem Alessandro Striplack Testbericht

  • Der Striplack ist aus meiner Sicht eine der besten und sinnvollsten Beauty-Erfindungen der letzten Jahre.
  • Die Striplack-Anwendung ist deutlich günstiger als die ständigen Nagelstudio-Besuche
  • Striplack ist zudem deutlich einfacher in der Anwendung und günstiger als Shellac
  • Der Alessandro Starterkit enthält im Grunde alles, was man für die Striplack Anwendung braucht.
  • Ich bin damit sehr zufrieden und meine Nägel ebenso.
  • Sowohl in meinem Bekanntenkreis als auch im Kollegenkreis ist der Striplack derzeit stark im Kommen, trotz meiner sehr objektiven und zurückhaltenden Berichterstattung. 😉
  • Fazit: Ich würde den Striplack immer wieder kaufen!

 

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2 Kommentare zu Alessandro Striplack Starterkit

  1. Nicole Adam
    10. November 2016 at 11:03 (2 Jahren ago)

    Ein ganz toller Bericht. Sehr ausführlich und informativ geschrieben. Hat mich komplett überzeugt. Twin Coat Striplac gekauft, ausprobiert mit normalem Nagellack, funktioniert wunderbar!!!

    Antworten
  2. Karin
    21. November 2017 at 14:17 (7 Monaten ago)

    Hallo, ich war skeptisch da beim mir noch nie ein Lack gehalten hat was er verspricht. Dann kam Striplac die ersten beiden Male was nicht so toll, aber jetzt mit etwas Übung ein Traum. Ich bin Floristin und da muss der Lack schon vieles aushalten – Striplac kann das!

    Er hält bei mir mi desto 14 Tage und geht ganz leicht dann zum Abziehen. Auch meinen Nägeln schadet der Lack nicht. Ich bin begeistert und habe mir die nächsten Farben schon bestellt. 🙂

    Antworten

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