Saeco Moltio Kaffeevollautomat

 


Saeco Moltio Erfahrungsbericht #1

von Frank am 15.11.2017
„Ein deutlicher Fortschritt, verglichen mit den günstigeren Kaffeevollautomaten.“


Ich taste mich erst an die Welt der hochpreisigen Kaffevollautomaten heran. Im Moment habe ich auch noch dieses Gerät von Philips in der Küche stehen, den ich jetzt an meine Eltern weitergebe.

Dafür behalte ich den Saeco Moltio, den ich schon seit zwei Wochen ausgiebig teste. Einer kaffee-technischen „Aufrüstung“ steht somit nichts mehr im Wege. 😉

Ich diesem Testbericht gehe ich auf die Besonderheiten der Saeco Moltio Kaffeemaschine ein und erzähle, was ich daran schätze und was die grundsätzlichen Unterschiede zum günstigeren Philips-Gerät sind.

Das wichtigste zuerst: Da Saeco mittlerweile zu Philips gehört, stammen beide von mir getesteten Kaffeemaschinen wohl von ein und demselben Anbieter.

Allerdings sind die Konzepte doch deutlich unterschiedlich, was man als Verbraucher letztendlich auch an den Gerätepreisen sieht.


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Ich fange mal mit der Verarbeitung an:

  • Im Saeco Moltio Kaffeevollautomaten ist deutlich mehr Metall verbaut. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch mehr auf Langlebigkeit ausgelegt.
  • Während das Abtropfgitter aus Edelstahl ist (Korrosionsbeständigkeit), sind die meisten anderen Gehäuseteile aus einem dickeren Metallblech (Stabilität).
  • Das ist vielleicht nicht ganz so edel wie bei den teureren Jura-Modellbaureihen, sieht dafür aber schlicht und zeitlos aus. Und erfüllt seine Funktion.
  • Aus Kunststoff sind hingegen die entnehmbaren Behälter für Wasser, Bohnen und Trester. Auch der Kaffeeauslauf samt der Dampfdüse sind aus Kunststoff.
  • Insgesamt ist der Saeco Moltio, gemessen an seinem Preis, gut verarbeitet. Ich konnte keine Materialschwächen, Konstruktionsfehler oder ungleiche Spaltmaße entdecken.

Jetzt mal ein paar Worte zu der Bedienung:


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  • Die Bedienung von Saeco Moltio ist denkbar einfach. Man kann per Knopfdruck sowohl Espresso als auch normalen Kaffee oder auch Cappuccino und Latte Macchiato herstellen.
  • Diese Ein-Knopf-Bedienung haben durchaus auch günstigere Kaffeevollautomaten, doch bei der Saeco Moltio klappt nicht nur die Zubereitung, sondern auch die Kaffeeerzeugnisse selbst liegen geschmacklich ziemlich weit vorne.
  • Ein kleiner Hinweis: Bei einem milchhaltigen Getränk muss man natürlich entsprechend den Milchbehälter mit Milch füllen und an die dafür vorgesehene Stelle im Gerät einklicken.
  • Wie auch bei günstigeren Kaffeevollautomaten, kann man bei Saeco Moltio auch den Mahlgrad der Kaffeebohnen variieren. Ich fand den voreingestellten Mahlgrad jedoch genau richtig.
  • Man kann darüber hinaus auch die Kaffeetemperatur einstellen (und zwar in 3 Stufen). Dabei ist die mittlere Temperaturstufe für mich schon völlig ausreichend, das Getränk muss ja nicht unbedingt brühend heiß sein.

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Jetzt gehen wir mal zum Geschmack über:

  • Ich habe mit Saeco Moltio schon alle möglichen Kaffee-Variationen hergestellt und probiert. Es gab dabei wirklich nichts, was mir nicht geschmeckt hat. 😉
  • Der produzierte Milchschaum gelingt aus meiner Sicht noch einen Tick besser als bei der Philips HD8841/01 – ausreichend warm und von etwas festerer Konsistenz, die sich gut löffeln lässt.
  • Auch optisch gelingt die Kaffeezubereitung: die hergestellten Erzeugnisse erfreuen das Auge und sehen ganz appetitlich aus. Ich muss ehrlich zugeben, dass mein Kaffeekonsum seit der Anschaffung von Saeco Moltio auch etwas gestiegen ist. 😉
  • Bei der Zubereitung gibt es zudem keine Spritzer aus dem Kaffeeauslauf, die daneben gehen. Auch die Milch fließt exakt in die Tasse und spitzt nicht herum, wie es bei günstigeren Geräten durchaus schon mal der Fall ist.

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Inbetriebnahme, Reinigung und Pflege:

  • Man sollte die Saeco Moltio bei der ersten Inbetriebnahme entlüften. Dazu gibt es ein automatisches Programm, was angeklickt werden muss und wenige Minuten dauert.
  • Danach setzt man den Wasserfilter ein (wichtig vor allem bei kalkhaltigem Leitungswasser!) und danach ist die Kaffeemaschine betriebsbereit.
  • Im laufenden Betrieb kommen von der Saeco Moltio dann immer wieder Meldungen darüber, was gerade an Pflege gemacht werden muss, um die ordentliche Funktionalität des Gerätes aufrechtzuerhalten.
  • Dazu gehören natürlich vor allem das Nachfüllen von Wasser/Kaffeebohnen und die Leerung des Tresterbehälters.
  • Ein Vorteil dieser Saeco Kaffeemaschine (zum Beispiel gegenüber den Jura Geräten) ist die herausnehmbare Brühgruppe. Dadurch hat man immer die Kontrolle darüber, was im Inneren des Gerätes so passiert und kann entsprechend schnell einlenken, wenn sich dort zum Beispiel Schimmel bilden sollte.
  • Die Brühgruppe sollte regelmäßig mit Warmwasser abgespült werden. Ab und zu sollten die beweglichen Teile der Brühgruppe zudem mit Fett geschmiert werden (das spezielle Fett wird ebenfalls mitgeliefert).
  • Das überall verfügbare Saeco Service-Kit für Kaffeevollautomaten dürfte für die Saeco Moltio ebenfalls passen, falls man zusätzlichen Bedarf an Pflegemitteln haben sollte.
  • Und natürlich sollte man die Entkalkung nicht vergessen – trotz Kalkfilter sollte man bei Saeco Moltio regelmäßig das Entkalkungsprogramm durchführen. Bei stark kalkhaltigem Wasser empfiehlt sich zudem ein regelmäßiger Einsatz von speziellem Flüssig-Entkalker.
  • Das war’s im Großen und Ganzen zu der Pflege der Moltio Kaffeemaschine. Wie ihr seht, ist es nicht allzu kompliziert, die Maschine in Schuss zu halten.

Mein Fazit zum Saeco Moltio Kaffeevollautomaten:


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  • Natürlich muss man für dieses Gerät etwas mehr Geld in die Hand nehmen, doch man bekommt dafür auch einen Vollautomaten höherer Klasse, der gute Kaffee-Erzeugnisse produziert und sich dabei unkompliziert pflegen lässt.
  • Verglichen mit dem Philips HD8841/01, ist Saeco Moltio ein deutlicher Schritt nach vorne – sowohl von der Verarbeitung her als auch von der Bedienung und dem allgemeinen Konzept her. Die Aufrüstung hat sich für mich jedenfalls gelohnt.
  • Ich habe mit Saeco Moltio ein sehr ordentliches Gerät gefunden, das ich so schnell nicht mehr hergeben werde. Meine Empfehlung an alle preis- und qualitätsbewussten Kaffeegenießer unter euch!

 

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1 Kommentar zu Saeco Moltio Kaffeevollautomat

  1. Rudi
    18. Mai 2018 at 8:50 (4 Monaten ago)

    ACHTUNG!!! Schwerer Konstruktionsfehler!
    Um die Bohnenzufuhr aus dem Bohnenbehälter in das Mahlwerk zu unterstützen, hat diese Maschine einen kleinen Metallbolzen im Bohnenausgang. Dieses Metallteil wird von einem Magneten in einer Kunststoffhalterung im Bohnenbeälter gehalten. Doch ist diese Halterung so dünn ausgelegt, dass diese schon nach max. 12 Monaten bricht.
    Ergebnis: Kunststoffteil fällt in Mahlwerk, Mahlwerk blockiert. Maschinen zur Garantierreperatur. Mahlwerk getauscht. Danach funkioniert die Maschine wieder. Doch schon nach kurzer Zeit (bei uns 2 Monate) fällt der Metalbolzen endgültig in das Mahlwerk. Das macht nicht nur Lärm, sondern ohne diesen Bolzen schmeckt kein Kaffee mehr!!!

    Ich kennen 3 Fälle, bei denen das genau so abgelaufen ist.
    Das Problem für einen Moltion-Besitzer ist, dass er das Mahlwerk zwar ersetzt bekommt und ggf. auch noch einen neuen Bohnenbehälter, aber allen späteren Beschädigungen durch das Brechen der Kunststoffhalterung gehen dann außerhalb der Garantiezeit auf seine Kosten. Also meine Meinung – Finger weg, so lange Philips nicht eindeutig Stellung bezieht und entweder den Bohnenbehälter nachbessert oder aber bereit ist alle weiteren Folgekosten dieses Fehlkonstruktion zu übernehmen.

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