WIK Cremaroma Kaffeevollautomat

 


WIK Cremaroma Erfahrungsbericht #1

von Matz am 05.10.2017
„Bei diesem Gerät bekommt man erstaunlich viel für den Preis“


Nachdem mein Jura C5 Vollautomat sich nach 4 Jahren treuer Dienstzeit verabschiedet hat (nach Rücksprache mit einem Spezialisten hat sich die Reparatur leider nicht mehr gelohnt), habe ich nach einem guten Ersatzgerät gesucht.

Natürlich war neben der Qualität auch der Preis für mich das ausschlaggebende Kriterium. Ich habe sowohl im Bekanntenkreis herumgefragt als auch in die Online-Foren reingeschaut.


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Wie ich zum Hersteller „WIK“ gekommen bin

Die Marke WIK wurde vor allem im Netz von ihrem Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt und es wurde außerdem behauptet, dass viele verbaute Bauteile von Melitta stammen oder zumindest sehr ähnlich sein sollen.

Keiner meiner Bekannten hatte eine WIK Kaffeemaschine, allerdings hat ein Nachbar von mir den Melitta Caffeo Vollautomaten bei sich stehen, so dass ich mich bereits sowohl optisch als auch geschmacklich von diesem Gerät überzeugen konnte.

Da der WIK Cremaroma jedoch deutlich günstiger als der Melitta Caffeo ist, war meine endgültige Entscheidung zugunsten von WIK gefallen. In diesem Test gehe ich also auf den WIK Cremaroma 9758 Vollautomaten ein, den ich seit mittlerweile über 2 Monaten im Besitz habe.


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Erster Eindruck des WIK Kaffeeautomaten

Als der WIK Cremaroma angekommen ist, war ich schon erstaunt, wie kompakt dieses Gerät ist. Es soll übrigens einer der kleinsten Kaffeevollautomaten am Markt sein. Da ich in meiner Küche sowieso nicht viel Platz habe, war das schon mal ein Pluspunkt.

Mit dem Gerät zusammen werden passende Reinigungsmittel und auch eine Reinigungsbeschreibung geliefert. Natürlich muss ein Kaffeeautomat regelmäßig gesäubert werden, und das scheint der Hersteller dem Kunden sofort klarmachen zu wollen. Auf das Thema Reinigung gehe ich gleich noch ausführlicher ein.

Kurz zu der Optik: Ich finde dass der WIK Vollautomat recht minimalistisch aussieht – wahrscheinlich dem kompakten Design geschuldet. Das Aussehen ist schlicht und gleichzeitig modern, wenn auch etwas plastik-dominiert. Aber das ist heutzutage gang und gäbe, es sei denn, man ist bereit, das Drei- bis Vierfache des Preises in ein High-End-Kaffeegerät zu investieren.

Funktionen und Bedienung

Neben der Einschalttaste und dem Milchschaum-Drehknopf fällt dem Betrachter sofort eine Art „Optionsmatrix“ ins Auge, mit deren Hilfe man verschiedenste Kaffeevariationen programmieren kann. Mit dabei sind Wasserhärte, Mahlgrad und Tassenfühlmenge. Das ist gut und selbsterklärend, vor allem wenn man etwas herumexperimentieren möchte.

Praktisch ist dabei übrigens, dass die letzte Kaffeeeinstellung mittels Memory-Funktion gespeichert wird.

Interessant fand ich zudem, dass der WIK Vollautomat eine Kannenfunktion hat (für 4 oder 8 Tassen). Das sehe ich bei dieser Art von Geräten zum ersten Mal. Für jede Tasse wird der Kaffee dann frisch gemahlen – es dauert zwar seine Zeit, aber damit bekommt man die Kanne tatsächlich voll.

Der Wassertank fasst 1,4 Liter und dessen Füllstand wird durch eine blaue LED-Leuchte angezeigt. Diese LED kann man bei Bedarf übrigens auch ausschalten.


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Das Beste ist: Wenn der Wassertank mal zwischendrin leer wird, wird der Brühvorgang angehalten und das Gerät gibt eine entsprechende Meldung. Nachdem man das Wasser nachfüllt, wird der Vorgang weiter fortgesetzt. So etwas habe ich definitiv noch nie vorher gesehen, eine sehr praktische Funktion.

Was man sonst noch zum Produkt wissen muss

Mit dem WIK Cremaroma kann man diverse leckere Kaffeespezialitäten mit ohne Milch produzieren. Der Milchaufschäumer funktioniert tadellos, der Schaum gelingt so wie er sein sollte und man kann die Milchmenge gut regulieren.

Wichtig zu wissen: Wenn man die Milch für den Cappuccino oder Latte direkt aus dem Kühlschrank nimmt, wärmt sie das Gerät nur lauwarm auf. Richtig heiß wird die Milch nur dann, wenn sie vorher Zimmertemperatur hatte.

Das Mahlwerksgeräusch des WIK Vollautomaten befindet sich übrigens auf dem ähnlichen Niveau wie bei unserem alten Jura C5 Gerät. Von der Seite gibt es also trotz deutlich niedrigeren Preises keine Nachteile.

Wie gestaltet sich die Reinigung des WIK Vollautomaten?

Zum Kapitel „Reinigung“ möchte ich gesondert etwas schreiben. Da hat WIK Cremaroma mit seiner herausnehmbaren und mit Wasser abspülbaren Brühgruppe den noblen Jura-Kaffeegeräten einiges voraus. Jura verbaut nämlich grundsätzlich feste und nicht herausnehmbare Brühgruppen, in denen sich gerne Schimmel und Bakterien sammeln.

Der Hersteller hat sich einige Gedanken zu der Gerätereinigung gemacht. Sogar der verstellbare Kaffeeauslauf ist zu diesem Zweck abnehmbar, was bei vielen Kaffeemaschinen nicht der Fall ist.


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Im Inneren der Maschine befindet sich übrigens ein kleiner Ventilator, der die Brühgruppe kühlt und gleichzeitig zur Schimmel-Vorbeugung die feuchte Luft aus dem Inneren des Gerätes herausbläst. Klingt für mich nach einem durchdachten Konzept!

Wenn man den WIK Kaffeevollautomaten oft benutzt, wird aus hygienischen Gründen sogar eine tägliche Reinigung der Brühgruppe empfohlen. Ab und zu sollte das Gerät auch entkalkt werden – je nach Kalkgehalt im Leitungswasser.

Zusammenfassung meines Erfahrungsberichts

Vorteile von WIK Cremaroma:

  • Eine Fülle an Funktionen für Espresso, Caffe Latte, Cappuccino oder Latte Macchiato
  • Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Kompakte Maße und alle Funktionen von vorne bedienbar
  • Leicht verständliches Display mit blauen LEDs als Funktionsmatrix
  • Individuelle Einstellungen zur Wasserhärte, Tassenfüllmenge und Mahlgrad möglich
  • Memory-Funktion für die letzte durchgeführte Einstellung
  • Easy integrierte Milchaufschäumung und einfache Reinigung
  • Kannenfunktion und Wasser-Nachfüllfunktion
  • Höhenverstellbarer Kaffeeauslauf mit der Möglichkeit von Doppeltassenbezug

Nachteile des WIK Kaffeevollautomaten:

  • Für einen Latte Macchiato muss man die Tropfschale entfernen (sonst passt das hohe Glas nicht unter den Kaffeeauslauf).
  • Milch aus dem Kühlschrank wird bei der Zubereitung nicht warm genug.
  • Beim Gehäuse wurde relativ viel Kunststoff verbaut.

Fazit zum WIK Cremaroma: Für die Preisklasse eine unübertroffen gute Qualität. Die Bedienung und die Reinigung sind gut durchdacht, die Betriebslautstärke ist auf dem Niveau vergleichbarer Geräte. Die Entscheidung zugunsten von WIK hat sich definitiv gelohnt!

P.S. Wenn das Aussehen der Kaffeemaschine für Euch eine wichtigere Rolle spielt, würde ich mir alternativ den bereits angesprochenen Melitta Caffeo in die engere Wahl ziehen.


 

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