RAU Tri Peeling Enzympeeling

 


RAU Tri Peeling 7 Erfahrungsbericht #1

von Kanja am 06.05.2017
„Wenn schon ein chemisches Peeling, dann lieber mit Fruchtsäure statt Enzympeeling“


Das RAU Tri Peeling fand ich vor allem wegen der Papaya-Enzyme interessant. Da ich mir ab und zu eine selbst angerührte Papaya-Gesichtsmaske gönne, war ich sehr gespannt, wie ein Papaya-Enzympeeling wirkt. Die Gesichtsmaske macht die Haut auf jeden Fall sehr weich und geschmeidig, und ist dabei sehr einfach herzustellen.

Das RAU Tri Peeling soll mit Fruchtsäuren und Papaya-Enzymen die Haut von unnötigem Ballast der abgestorbenen Hautschüppchen befreien, und zwar auf die chemische Art und Weise. Deshalb handelt es sich hierbei um ein Enzympeeling – im Gegensatz zum normalen Peeling mit Körnchen, bei dem das Abtragen von Hautpartikeln wirklich durch mechanische Reibung erfolgt.

Die Amazon-Bewertungen von RAU Tri Peeling sind übrigens ziemlich durchwachsen, weshalb ich es auch unbedingt selbst ausprobieren wollte, ob dieses Enzympeeling bei meiner Gesichtshaut wirkt.

Mittlerweile benutze ich das RAU Peeling nun seit 3 Monaten. Es ist sanft und ganz ohne Körnchen, wie man es von einem chemischen Peeling ja auch erwarten sollte. Da ich es entsprechend der Anwendungsempfehlung nur einmal wöchentlich anwende, wird das Fläschchen wohl noch für eine ganze Weile reichen.


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Anwendung und Wirkung des Enzympeelings

Ich trage das Enzympeeling auf das komplette Gesicht auf und lasse es etwa 15 Minuten einwirken. Danach wasche ich es mit lauwarmem Wasser wieder ab. Anschließend trage ich meine Nachtcreme mit Q10 auf.

Das Peeling hat eine gelartige Konsistenz, lässt sich gut auftragen und hat eine leicht fruchtige Duftnote. An Wirkstoffen sind neben weissem Tee und Papaya-Extrakten auch Zitronensäure und Weinsäure darin enthalten.

Die letzteren beiden sind Fruchtsäuren, die den Peeling-Effekt steigern sollen. Im Gegensatz zu einem Enzympeeling soll ein Fruchtsäurepeeling nämlich deutlich tiefer in die Haut eindringen und sie nicht nur porentief reinigen, sondern auch Kollagenproduktion anregen.

Deshalb soll ein chemisches Peeling in der richtigen Anwendung wirksamer sein als ein mechanisches Abreiben der Haut durch kleine Körnchen. Das war meine Erwartung an das RAU Enzympeeling, die jedoch nicht ganz erfüllt werden konnte.

Das RAU Tri Peeling ist sanft zu der Haut, da kann man wirklich nicht meckern. Die Haut wird auch weicher, doch irgendwie vermisse ich bei diesem Produkt die Peelingwirkung. Der Effekt auf die Gesichtshaut ist zwar vergleichbar mit meinen Papaya-Gesichtsmasken, doch eigentlich habe ich mir von einem Enzympeeling eine intensivere Wirkung erhofft.

Um die Wirksamkeit zu steigern, habe ich das Tri-Peeling zweimal wöchentlich aufgetragen, sowie wahlweise auch etwas länger auf der Haut einwirken lassen. Der Effekt ist der gleiche geblieben. Noch nicht mal das gewöhnliche Kribbeln eines Gesichtspeelings war zu spüren.


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Theoretisch könnte man das Enzympeeling gar nicht abwaschen, um zu schauen, ob dann die Wirkung intensiver ausfällt. Doch dafür war mir das Risiko etwaiger Hautirritationen zu hoch, deshalb habe ich es letztendlich nicht gemacht.

Funktioniert das Enzympeeling wirklich?

Nach dreimonatiger Anwendung von RAU Tri Peeling kann ich keine nennenswerte Unterschiede bei meiner Gesichtshaut feststellen. An sich habe ich zwar keine Problemhaut, doch die wenigen vorhandenen Rötungen und Hautunreinheiten sind durch das Enzympeeling nicht zurückgegangen.

Auch meine Poren haben sich trotz regelmäßiger Anwendung nicht großartig verfeinert. Das Hautbild hat sich eigentlich überhaupt nicht verändert. Das fand ich schon etwas enttäuschend.

Ich könnte mir vorstellen, dass die Konzentration der enthaltenen Wirkstoffe in diesem Produkt vielleicht zu niedrig ist. Vor allem die Fruchtsäuren sollten eine gewisse Mindestkonzentration aufweisen, um überhaupt ihre Peeling-Wirkung entfalten zu können. Ich habe gelesen, dass sie mindestens zu etwa 5-10% im Pflegeprodukt enthalten sein sollten.


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Die Konzentration der Wirkstoffe im RAU Tri Peeling ist nicht angegeben. Wahrscheinlich ist sie etwas zu niedrig – was das Produkt zwar sehr hautverträglich macht (selbst bei Couperose anwendbar), doch dafür in vielen Fällen leider nicht die gewünschte Wirkung bringt.

Mein Fazit zum RAU Gesichtspeeling

Ich könnte mir vorstellen, dass das RAU Enzympeeling für Leute mit sehr empfindlicher Haut konzipiert wurde. Ich brauche hingegen wohl etwas „härteres“ und werde mich deshalb nach Alternativen umschauen müssen.

Im Bereich der Fruchtsäuren soll die Glykolsäure den stärksten Peeling-Effekt besitzen. Man sollte für den Einstieg ein Produkt wählen, das zwischen 5-10% Fruchtsäuren enthält, denn eine stärkere Konzentration kann womöglich zu unerwünschten Hautirritationen führen.

Ich werde mir deshalb als nächstes dieses Produkt von Charlotte Meentzen bestellen. Es ist ganz deutlich angegeben, dass darin 10% Fruchtsäure enthalten ist. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Peeling-Wirkung bei diesem Produkt deutlich intensiver ausfallen wird als beim RAU Enzympeeling. Ich werde zum späteren Zeitpunkt darüber berichten!


 

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